Weinkenner-Newsletter vom 22.06.2011

Liebe Wein­freunde,

diesen News­letter schicke ich Ihnen von unter­wegs. Genauer gesagt: aus dem Kaukasus. Ich habe mich nämlich für einige Tage nach Geor­gien verab­schiedet, wo vor 9000 Jahren die Geschichte des Weins begann.

Die Geschichte ist ist in diesem Land auch heute noch allge­gen­wärtig. Gestern habe ich einen etwa 250 Jahre alten Rebstock entdeckt, dick wie eine Eiche und hoch wie die Zimmer­decke. Gestern war ich bei einem der letzten Tonamphoren-Hersteller des Landes. Josko Gravner aus dem Friaul und der Öster­rei­cher Bern­hard Ott haben ihre Amphoren bei diesem Mann gekauft. Beide sind über­zeugt, daß ein nach antikem Vorbild in Amphoren vergo­rener Most eine völlig neue Qualität von Wein ergibt. Der Stahl­tank – ein Auslauf­mo­dell?

Davon nach meiner Rück­kehr mehr. Erst einmal empfehle ich folgende aktu­elle Meldungen Ihrer Aufmerk­sam­keit:

Und Einiges mehr (zum Beispiel die ex-Chateau-Preise in Bordeaux tages­ak­tuell). Werfen Sie doch mal einen Blick auf weinkenner.de. Wir freuen uns.

Herz­lichst,
Ihr Jens Priewe