Weinkenner-Newsletter vom 18.08.2011

Liebe Wein­freunde,

lieben Sie Brahms? Komi­sche Frage in einem News­letter, in dem es um Wein geht. Musik kann man schließ­lich nicht trinken. Oder doch? Menschen, die mehr von Klassik verstehen als ich, behaupten, der Brunello di Montal­cino von Fuligni ähnele der Musik von Brahms.

Sie erin­nern sich: jener Wein, den der gerade geschei­terte schleswig-holsteinische Minis­ter­prä­si­den­ten­kan­didat so toll fand, dass er prah­le­risch seine Partei­freunde via Face­book wissen ließ, er werde heute eine Flasche dieses 95 Parker-Punkte-Weins aufma­chen. Das war letztes Jahr auf Sylt. Vergessen Sie’s. Aber behalten Sie bitte den Namen des Weins im Kopf. Denn dieser Brunello verdient Ihre Aufmerk­sam­keit. Er gehört zu den besten, aber keines­wegs teuersten Weinen von Montal­cino. Nicht laut, aber von sinfo­ni­scher Fülle – sagen die Musik-Experten in Anspie­lung auf Brahms.

Weinkenner.de ist kein poli­ti­sches Magazin. Wir haben die poli­ti­schen Ereig­nisse der letzten Woche nur zum Anlass genommen, uns mit dem erwähnten Wein zu befassen. Aber wenn Sie lieber Weiß­wein trinken: Wir sagen Ihnen auch ganz unprah­le­risch, wo es einen Liter Ries­ling für fünf Euro gibt – richtig guten Ries­ling!

Dies sind unsere aktu­ellen Themen:

…und vieles mehr. Schauen Sie doch mal wieder bei weinkenner.de vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Herz­lichst
Ihr Jens Priewe