Weinkenner-Newsletter vom 05.01.2012
Liebe Weinfreunde,
Beim Aufräumen meiner Festplatte zum Jahresanfang bin auf den Satz von Erich Kästner gestoßen: „Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es.“
Der Satz gefällt mir. Er reimt sich brilliant und trifft voll ins Herz jener Kopfmenschen, die so furchtbar viel wissen, dass sie glauben, schon alles getan zu haben.
Die Frage ist nur: Was kann man noch Gutes tun? Gespendet habe ich mehrfach. Die Stromfresser in meinem Haushalt sind eliminiert. Das Auto lasse ich immer häufiger stehen und fahre öffentlich. Und mit dem Rauchen habe ich schon vor 20 Jahren aufgehört. Nur beim Trinken bestände theoretisch noch Handlungsbedarf. Doch das schwöre ich: Den Wein werde ich nicht auch noch eliminieren, 2012 nicht und 2013 auch nicht. Das wäre des Guten zuviel, Herr Kästner!
Dies sind die aktuellen Themen, die Sie auf www.weinkenner.de finden:
- David Schildknecht, Robert Parkers Deutschland-Tester, adelt die Weine des Jahrgangs 2010: „Ein furchtbar guter Jahrgang“
- Selbstklebende Etiketten sind für Etikettensammler ein Ärgernis. Andreas Bühl hat eine einfache Methode gefunden, sie von der Flasche zu lösen
- Kesse Sprüche, doofe Kommentare, begeisternde Weine – was mich in 2011 gefreut und geärgert, gewundert und erschreckt hat
Und noch vieles mehr. Wir laden Sie ein, auch im neuen Jahr bei uns hineinzuschauen, wann immer Sie Lust auf Wein haben.
Ihr Jens Priewe


