Glennlossie 1972 Sestante vs. Glen Moray 1960

Auf in die Acht­zi­ger­jahre! Heute mit einem 72er Sestante Glen­lossie in Fass­stärke und einem genialen 1960 OA Glen Moray. Diese alten Dinger verzü­cken uns doch immer wieder aufs Neue.

Tasting Notes


Glenlossie 16y 72-88 Sestante Rare Highland Malt 0,75L - 57,7%
Glenlossie 16y 72-88 Sestante Rare Highland Malt 0,75L – 57,7%
91

Farbe: Amon­til­lado Sherry
Nase: Ein Sherry-Holz-Brett mit Unmengen von Salz, Nüssen, Tabak, Humidor, Balsa­mico und über­würzten Tomaten. Eine aufkom­mende Süße aus Rosinen und Orangen wird durch Leder­noten gede­ckelt.
Geschmack: Weich, würzig und über­haupt nicht so auf knapp 60% Alkohol! Die Zunge nimmt den Alkohol nur dezent wahr. Orangen, Honig, Holz, gepfef­ferte Nüsse und eine Hand voll grobes Meer­salz.
Finish: Gar nicht mal soooo lang! Auch hier stehen Holz und Nüsse im Vorder­grund. Die Würze ist markant, ohne nennens­werte Frucht­noten und trocken ausklin­gend.
Bemer­kung: Schon etwas merk­würdig! Gut, aber auch zart und unge­wöhn­lich – ein biss­chen wie eine Achter­bahn.
91 Punkte (Nase: 91 / Geschmack: 91 / Finish: 90)


Glen Moray 26y 60-86 OB Vintage 1960 75cl - 43%
Glen Moray 26y 60-86 OB Vintage 1960 75cl – 43%
93

Farbe: Volles Gold
Nase: Voller Sherry mit Aromen von Apri­kose, Beeren, Holunder und Orangen. Dazu gibt es Leder, Wachs und  zarte Vanille. Mehr und mehr entwi­ckeln sich Aromen von Earl Grey Tea – alles zusammen in einer wahn­sinnig leckeren Kombi­na­tion!
Geschmack: Weich und fruchtig, mild und würzig, aber auch pfeffrig-malzig. Wieder eine domi­nante Apri­ko­sen­frucht in Verbin­dung mit Orange, etwas Holz, Kräu­tern und schwarzem Tee.
Finish: Lang – fruchtig und mild, die Apri­kose regiert auch im Abgang. Mit den glei­chen Noten vom Geschmack ausklin­gend.
93 Punkte (Nase: 94 / Geschmack: 92 / Finish: 92)


Kommentar hinzufügen