Weingut Hain gewinnt Riesling Cup des FEINSCHMECKER

Das Weingut Hain aus Piesport an der Mosel hat den Ries­ling Cup für den besten trockenen Ries­ling des Jahres 2015 gewonnen. Er wird jedes Jahr von dem Hamburger Gourmet-Magazin FEINSCHMECKER ausge­lobt. Mit seinem Piesporter Gold­tröpf­chen Ries­ling trocken*** (Listen­preis: 13 Euro) behaup­tete sich dieser Wein unter rund 400 Weinen, die einge­schickt worden waren, und konnte sich auch im Finale gegen mehrere Grosse Gewächse (GG) durch­setzen.

Knapp dahinter auf Platz 2 landete Schloss Lieser mit seinem Nieder­berg Helden Ries­ling GG (Preis: 27 Euro). Platz 3 fiel an den Ries­ling trocken Ebern­burger Schloss­berg vom Weingut Hahn­mühle an der Nahe (Preis: 22,90 Euro).

Hier das Ranking der 16 Fina­listen:

  1. Piesporter Gold­tröpf­chen Ries­ling trocken, Weingut Hain (Mosel)
  2. Lieser Nieder­berg Held Ries­ling GG, Schloss Lieser (Mosel)
  3. Ebern­burger Schloss­berg Ries­ling trocken, Weingut Hahn­mühle (Nahe)
  4. Trit­ten­heimer Apotheke Ries­ling trocken, Weingut Ansgar Clüs­serath (Mosel)
  5. Ries­ling vom Kalk­stein trocken, Weingut Witmann (Rhein­hessen)
  6. Trit­ten­heimer Apotheke Ries­ling trocken, Weingut Clüsserath-Weiler
  7. Zeltinger Schloss­berg Ries­ling trocken, Weingut Selbach-Oster Böhmer (Mosel)
  8. Monzingen Halen­berg GG, Weingut Emrich-Schönleber (Nahe)
  9. Kied­rich Turm­berg Ries­ling trocken Erste Lage, Weingut Robert Weil (Rheingau)
  10. Wein­ols­heimer Kehr Ries­ling Spät­lese trocken***, Weingut Manz (Rhein­hessen)
  11. Dettel­ba­cher Berg-Rondell Erste Lage, Weingut Glaser-Himmelstoss (Franken)
  12. Ries­ling trocken Alte Reben, Weingut Toni Jost – Hahnenhof (Mittel­rhein)
  13. Ries­ling trocken Von der Fels, Weingut Klaus Keller (Rhein­hessen)
  14. Lorcher Krone Ries­ling Erste Lage Alte Reben, Weingut Graf von Kanitz (Rheingau)
  15. Dors­heim Eier­fels Ries­ling trocken, Schlossgut Diel (Nahe)
  16. Ries­ling Von den Terrasen, Weingut Knebel (Mosel)

Der Sieg des Wein­guts Hain kommt nicht über­ra­schend. In der neuen Ausgabe des Gault Millau Wein­Guide wird das Piesporter Gold­tröpf­chen*** mit 91 Punkten bewertet und zum zweit­besten trockenen Ries­ling an der Mosel für unter 15 Euro gelistet.

Der Jury gehörten folgende Personen an: Ingo Swoboda (Umschau Verlag), Max Gerstl (Wein­händler Schweiz), Daniel Ganten­bein (Winzer Schweiz), Karl-Josef Krötz (Rats­keller Bremen), Wolf­gang Pfeifer (Dozent Geisen­heim) sowie vom FEINSCHMECKER Dieter Braatz, Philipp Elsbrock, Miguel Monfort, Kenny Mach­aczek, Jens Priewe.

 

 

 

2 Antworten zu „Weingut Hain gewinnt Riesling Cup des FEINSCHMECKER“

  1. Eberhard Bauer sagt:

    Ich staune immer wieder,wo bei solchen Verkos­tungen die großen Erzeuger,z.B. aus der Pfalz oder auch aus anderen Anbau­ge­bieten wie Dönnhoff,Schäfer-Fröhlich oder Keller und Witt­mann, mit ihren großen Gewächsen bleiben. Es wäre doch schön zu erfahren, ob deren Super­weine entweder durch­ge­fallen sind oder gar nicht mit von der Partie waren.

  2. Die Wein­güter konnten frei entscheiden, welchen ihrer Weine sie anstellen. Da die Probe „blind“ war, wissen die Juroren (zu denen ich ja auch zähle) bis heute nicht, welche Ries­linge sie verkostet haben. Sicher ist, dass alle reno­mierten deut­schen Wein­güter dabei waren. Dönn­hoff erzählte mir auf der Münchener Riersling-Gala zum Beispiel, dass sein Dell­chen GG dabei war. Dass kein Wein aus der Pfalz im Finale war, erstaunt ein wenig, zuge­geben. Aber 2015 war in der Pfalz nach allge­meiner Exper­ten­mei­nung nicht so stark wie die Mosel. Viel­leicht erklärt das das Über­ge­wicht der Mosel. Fazit: Nicht alle der soge­nannten Super­weine waren dabei, aber einige, die dabei waren, sind offen­kundig durch­ge­fallen.

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