Kaffee Artikelbild

Und was kommt nach dem Wein? Der Kaffee!

Wein und Kaffee haben nichts gemeinsam, außer dass man letz­teren gern nach ersterem trinkt. Sie sind zwei völlig unter­schied­liche Getränke. Doch auch beim Kaffee gibt es Sorten- und Herkunfts­un­ter­schiede, die man schme­cken kann.

Wein und Kaffee haben nichts gemeinsam, außer dass man letz­teren gern nach ersterem trinkt. Sie sind zwei völlig unter­schied­liche Getränke. Doch auch beim Kaffee gibt es Sorten- und Herkunfts­un­ter­schiede, die man schme­cken kann.

Kaffee gibt es in vielen Variationen
Kaffee gibt es in vielen Varia­tionen

Wein ist nicht gleich Wein. Es gibt viele Sorten und unzäh­lige Geschmacks­va­ria­tionen. Beim Kaffee ist die Band­breite nicht ganz so groß. Aber auch da gilt: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Es gibt zahl­reiche Länder, in denen Kaffee ange­baut wird, und in diesen Ländern gibt es viele verschie­dene Anbau­ge­biete, in denen der Kaffee­strauch gedeiht. Jedes Anbau­ge­biet bringt seine eigenen Kaffee­bohnen hervor. Auch gibt es, ähnlich wie beim Wein, unter­schied­liche Kaffee­sorten. Die bekann­testen heißen Arabica und Robusta. Sie werden gern mitein­ander gemischt – ähnlich wie eine Cuvée beim Wein. Hoch­wer­tige Kaffee­mi­schungen haben beispiels­weise einen höheren Anteil an Arabic­a­bohnen als an Robusta­bohnen.

Die Vielfalt – Kaffeesorten und Rebsorten

Die Herkunft der Kaffee­bohnen spielt dabei auch eine große Rolle. Kaffee aus Berg­lagen schmeckt anders als Kaffee aus Plan­tagen vom Fuße der Berge. Außerdem gibt es warme Kaffee­länder und solche mit kühlen Anbau­ge­bieten. All das prägt den Geschmack des Kaffees. Zudem haben die Hersteller ihre eigenen Röst­ver­fahren. Der eine röstet bei relativ hoher Hitze. Andere rösten die Bohnen weniger scharf, dafür länger. Mit anderen Worten: Die Welt des Kaffees ist genauso viel­fältig und bunt wie die des Weins. Kaffee­lieb­haber wissen das und suchen sich deshalb einen versierten Kaffee­händler, einen wie Kaffee24 zum Beispiel.

Die Preise zwischen Wein und Kaffee

In Deutsch­land werden durch­schnitt­lich 24,6 Liter Wein pro Person im Jahr getrunken, wie die deut­sche Wein­sta­tistik ausweist.  Beim Kaffee sind es 162 Liter – also mehr als das Acht­fache. Dennoch ist die Wein­kultur viel weiter ausge­prägt als die Kaffee­kultur. Viel­leicht liegt es daran, dass guter Wein deut­lich mehr kostet als guter Kaffee und daher als „wertiger“ empfunden wird. Ein Pfund Kaffee erhalten Kaffee­trinker schon für unter 4,00 Euro. Die Pad- und Kapsel­sorten kosten aller­dings deut­lich mehr.

Guter Wein hat seinen Preis – guter Kaffee auch

Spezia­li­täten, die es beim Kaffee ebenso wie beim Wein gibt, sind teurer. Qualität hat seinen Preis. Folgende Sorten zählen zu den kost­barsten Kaffees:

  • Schleich­kat­zen­kaffee – die Bohnen werden von den Katzen aufge­nommen und ausge­schieden. Bauern sammeln die Bohnen auf und rösten sie schließ­lich. Je nach Verkaufs­land können die Preise für ein Kilo Schleich­kat­zen­kaffee auf bis zu 1.000,00 Euro steigen.
  • Elefan­ten­kaffee – vom Prinzip her ähnelt dieser Kaffee dem Schleich­kat­zen­kaffee. Durch die Enzyme im Verdau­ungs­system der Elefanten erhalten die Bohnen ein scho­ko­la­diges Aroma. Bis zu 850,00 Euro kann ein Kilo dieses Kaffees auf dem Markt kosten.
  • Marogo­gype – Diese Kaffee­sorte ist eine Mischung aus den Bohnen Arabica und Libe­rica. Die zweite Sorte besitzt eine beson­dere Milde und ist für ihre Säure­armut bekannt. Bis zu 25,00 Euro kann ein Kilo des Kaffees kosten.

Qualität hat also ihren Preis. Ähnlich wie beim Wein ist er auch beim Kaffee von der Rarität des Grund­pro­dukts und von dem Aufwand abhängig, der zu seiner Erzeu­gung notwendig ist.

Erst der Wein, dann der Kaffee

Ein Weinkeller muss gepflegt werden
Ein Wein­keller muss gepflegt werden

Von ihrem Charakter her sind Kaffee und Wein letzt­lich jedoch unver­gleich­lich. Wein ist ein Spei­sen­be­gleiter, der unend­lich viele Kombi­na­tionen mit Gerichten zulässt (gute Tipps liefert zum Beispiel die Somme­lière Chris­tina Fischer. Kaffee hingegen  ist ein Genuss­mittel, das nur zu wenigen Gerichten passt. Er wird zum Früh­stück, zu Süßspeisen oder solo getrunken. Beide Getränke haben jedoch ihren festen Stel­len­wert in unserem Leben. Ja, sie ergänzen sich aufs Treff­lichste: erst der Wein, zum Schluss der Espresso. Ein gut ausge­stat­teter Haus­halt pflegt deshalb nicht nur seinen Wein­keller, sondern auch sein Kaffee­regal.


Bild­quellen:
Abbil­dung 1: © aloha­ma­l­akhov (CC0-Lizenz) / pixabay.com
Abbil­dung 2: © uroburos (CC0-Lizenz) / pixabay.com


Kommentar hinzufügen