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Neues Trend-Hobby: Wein selbst keltern

Wein selbst zu keltern, ist für viele Menschen ein schönes Hobby. Dabei ist Obst­wein leichter zu erzeugen als Wein aus Trauben. Neben einer guten Anlei­tung ist es wichtig, dass am Ende Flasche und Etikett der Qualität des Produkts entspre­chen.

Wein selbst zu keltern, ist für viele Menschen ein schönes Hobby. Dabei ist Obst­wein leichter zu erzeugen als Wein aus Trauben. Neben einer guten Anlei­tung ist es wichtig, dass am Ende Flasche und Etikett der Qualität des Produkts entspre­chen.

Neues Trend-Hobby: Wein selbst keltern
Neues Trend-Hobby: Wein selbst keltern

Wein ist in Deutsch­land sehr beliebt. Etwa 20 Liter Wein pro Jahr trinkt jeder Deut­sche im Durch­schnitt – Platz drei in Europa. Und deut­scher Wein, vor allem weißer, ist in der ganzen Welt berühmt. Doch immer mehr Menschen haben Spaß daran, ihren eigenen Wein zu keltern.

Es bringt sie wieder näher an ein tradi­ti­ons­rei­ches Getränk, das man nach den eigenen Wünschen herstellen kann. Außerdem behält man den Über­blick über die Inhalts­stoffe. Doch was benö­tigt man eigent­lich, wenn man Wein selbst keltern möchte und welche Früchte können verwendet werden?

Was man zur Weinherstellung benötigt

Um Wein selbst zu produ­zieren, benö­tigt man vor allem Obst. Die klas­si­schen Weine bestehen natür­lich aus Wein­trauben. Entspre­chend der Vorliebe werden entweder weiße Trauben zu Weiß­wein oder rote Trauben zu Rotwein verar­beitet. Daneben gibt es aber auch die Möglich­keit, eine Viel­zahl von anderen Früchten zu verwenden, um einen Frucht­wein zu gewinnen. Dies ist mit fast allen Früchten möglich, beson­ders beliebt sind beispiels­weise Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, Johan­nis­beeren.

Für Anfänger ist es leichter, mit einem Frucht­wein als mit einem Trau­ben­wein zu beginnen. Das Keltern von Wein aus Trauben birgt nämlich viele Beson­der­heiten und Schwie­rig­keiten, die bei der Verar­bei­tung anderer Obst­sorten nicht auftreten.

Doch Früchte alleine reichen nicht aus, um Wein herzu­stellen. Zusätz­lich benö­tigt man mindes­tens noch die folgenden Zutaten:

  • Zucker
  • Gärhefe
  • Hefenähr­salz
  • Antigel
  • Kali­um­py­ro­sulfit

Diese Zutaten werden in der Regel in einem Droge­rie­markt oder einer Apotheke ange­boten. Auch rich­tige Gerät­schaften sind für das Keltern von Wein uner­läss­lich: eine Waage, ein Ther­mo­meter, einige Schüs­seln und einen Trichter. Sie finden sich wohl in jedem Haus­halt. Zusätz­lich werden ein Gärver­schluss, ein Gärröhr­chen, ein Vino­meter und ein Filter­tuch benö­tigt. Zu guter Letzt muss man sich noch einen Behälter anschaffen, in dem der Wein gären kann. Ein entspre­chendes Modell kann man beispiels­weise auf destillatio.eu bestellen.

Das wich­tigste ist natür­lich eine genaue Anlei­tung, wie man Wein herstellt. Es gibt hier vieles zu beachten, beson­ders der rich­tige Zucker- und Säure­ge­halt bereiten vielen privaten Wein­pro­du­zenten Probleme. Eine entspre­chende Anlei­tung finden Sie zum Beispiel bei haushaltstipps.net.

Die Früchte vor der Verarbeitung säubern

Für die Wein­pro­duk­tion werden zunächst die Früchte gesäu­bert. Das bedeutet, dass alle Stiele und alle faulen Früchte entfernt werden müssen. Auch ist es wichtig, dass die Früchte voll­reif sind. Bei Trauben erkennt man dies zum einen daran, dass sie sehr süß und nicht sauer schme­cken. Zum anderen haben die Kerne reifer Früchte eine komplett braune Farbe. Nach der Säube­rung müssen die Früchte auf jeden Fall getrocknet werden, da sonst der enthal­tene Zucker verloren geht.

Selbstgemachter Wein als Geschenk

Beson­ders als Geschenk ist ein selbst­ge­kel­terter Wein eine gute Idee. Dabei sollte man aber beachten, dass man nur Weine verschenken darf, die zu 100 Prozent unter die Rege­lungen des deut­schen Wein­ge­setzes fallen. Ansonsten darf der Wein nur vom Hersteller selbst getrunken werden. Ist diese Hürde über­wunden, sollte der Wein mit einem perso­na­li­sierten Etikett verziert werden. So bleibt er dem Beschenkten sicher lange im Gedächtnis. Dafür braucht man jedoch spezi­elles Zubehör wie Etiket­ten­pa­pier und einen Drucker, der entspre­chendes Papier bedru­cken kann. Weiteres Drucker­ma­te­rial, wie beispiels­weise Toner und Patronen, kann man beispiels­weise bei tonerpartner.de erwerben. Schließ­lich soll das Äußere der Flasche der Qualität des Inhalts entspre­chen.

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