Appius, der neue Super-Weißwein von Hans Terzer

Jul 072016

Süd­ti­rol rüs­tet auf. Hans Ter­zer, der Kel­ler­meis­ter der Kel­le­rei St. Michael-Eppan, hat einen Wein geschaf­fen, der auf Augen­höhe mit den gro­ßen Weiß­wei­nen der Welt sein möchte. Jens Priewe sprach mit ihm.

Hans Terzer und der Appius

Hans Ter­zer und der Appius

In Süd­ti­rol gärt es. Viele Kel­le­reien den­ken dar­über nach, ob sie auf ihre bis­he­ri­gen Spit­zen­weine noch einen Super-Premium-Wein drauf­set­zen sol­len. Die Kel­le­rei in Ter­lan hat bereits vor drei Jah­ren eine Grande Cuvée auf den Markt gebracht. Diese besteht über­wie­gend aus Weiß­bur­gun­der und wird für einen drei­stel­li­gen Betrag pro Fla­sche ange­bo­ten. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat auch die Kel­le­rei St. Michael-Eppan ihren ers­ten Super-Premium-Weißwein auf den Markt gebracht: nach vier Jah­ren Kel­ler­reife, davon ein Jahr im klei­nen Holz­fass (Barrique/Tonneaux). Der Wein heißt Appius (nach dem latei­ni­schen Namen von Eppan) und besteht aus Süd­ti­ro­ler Reb­sor­ten in wech­seln­der Zusam­men­set­zung. Auch das Fla­schen­de­sign vari­iert von Jahr zu Jahr: Die 2010er-Flasche sieht anders aus als die des 2011er Jahr­gangs, der gerade auf den Markt gekom­men ist.  Der Wein wird in Deutsch­land für 99 Euro angeboten.

Kellerei St.Michael-Eppan

Kel­le­rei St.Michael-Eppan

Jens Priewe hat die bei­den Jahr­gänge ver­kos­tet und mit Hans Ter­zer gespro­chen, seit 1977 Kel­ler­meis­ter (bes­ser: Önologe) in St. Michael-Eppan. Der 60-Jährige gilt als aus­ge­spro­che­ner Weißwein-Fachmann. Mit dem Weiß­bur­gun­der Schult­hau­ser hat er schon 1986 einen Best­sel­ler geschaf­fen, mit den Sanct Valentin-Weinen eine Süd­ti­ro­ler Top­li­nie instal­liert, die den Süd­ti­ro­ler Wein auch in der Spit­zen­gas­tro­no­mie hof­fä­hig gemacht hat. Der Appius setzt jetzt noch einen drauf.


Die Weine
Inter­view Hans Terzer




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