Weinberge an der Mosel

Mosel: Die Großen Gewächse 2014 zaubern ein Lächeln ins Gesicht

Anne Krebiehl MW hat die Großen Gewächse von der Mosel probiert – und war schwer begeis­tert. Entspre­chend tief hat die in London lebende Wein­ex­pertin in die Punk­te­kiste gegriffen.

Anne Krebiehl MW hat die Großen Gewächse von der Mosel probiert – und war schwer begeis­tert. Entspre­chend tief hat die in London lebende Wein­ex­pertin in die Punk­te­kiste gegriffen.

Weinberge an der Mosel
Wein­berge an der Mosel

Richtig gespannt war ich auf die GG der Mosel von 2014: Eine ganze Reihe der 2013er GGs gab es nämlich letztes Jahr in London zu verkosten, und da stellte sich erneut die Frage, ob trockene GGs wirk­lich zu der Region Mosel-Saar-Ruwer passen. Oft fehlte es den Weinen an Balance, und nicht selten wünschte ich mir ein paar Gramm Rest­zu­cker mehr, nur um an den rich­tigen Stellen noch etwas abzu­runden. Manche Weine hatte man gera­dezu in ein GG-Korsett geschnürt, dass sie dann oft nicht ausfüllen konnten.

Meine Neugier auf den 2014er Jahr­gang war also groß – und die Span­nung lohnte sich. Es wurden Weine präsen­tiert, die sowohl ihrem Ursprung als auch dem Konzept des Großen Gewächses gerecht geworden sind: Die Leicht­fü­ßig­keit und die Span­nung, wie man sie nur in klima­ti­schen Rand­re­gionen wie der Mosel errei­chen kann, wurde aufrecht­erhalten – und die Ausge­wo­gen­heit war eben­falls da. Wir haben schlanke, frische Weine, die Riesling-Liebhabern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern werden.


Die Degus­ta­ti­ons­no­tizen finden Sie auf Seite 2.


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