Weinlese in Bordeaux

Bordeaux 2014: Was das rechte Ufer zum neuen Jahrgang sagt

Anfang April pilgerten wieder Tausende von Händ­lern und Jour­na­listen nach Bordeaux, um den Jahr­gang 2014 en primeur zu verkosten. Andrew Black sprach bei der Gele­gen­heit mit einigen Château-Besitzern aus St. Emilion und Pomerol.

Anfang April pilgerten wieder Tausende von Händ­lern und Jour­na­listen nach Bordeaux, um den Jahr­gang 2014 en primeur zu verkosten. Andrew Black sprach bei der Gele­gen­heit mit einigen Château-Besitzern aus St. Emilion und Pomerol.

Weinlese in Bordeaux
Wein­lese in Bordeaux

Der Jahr­gang 2014 birgt Über­ra­schungen. Mit jeder neuen Phase seiner Entwick­lung werden die Weine besser. Anfäng­lich hieß es, sie seien streng, dann fehlte es ihnen an Körper und an Balance, schließ­lich hieß es, sie hätten nur eine kurze, besten­falls eine mitt­lere Lebens­er­war­tung. Alle diese Prognosen kann man heute beiseite wischen.

Okay, 2014 ist kein großer Bordeaux-Jahrgang. Aber das hatte auch niemand erwartet. Dennoch setzt sich zuneh­mend die Auffas­sung durch, dass 2014 Weine hervor­ge­bracht hat, wie moderne Bordeaux sein sollen: frisch, ausba­lan­ciert, zugäng­lich, aber gleich­zeitig gut struk­tu­riert, fein und lang, mit einem guten Alte­rungs­po­ten­zial ausge­stattet. Star des Jahr­gangs ist zwei­fellos der Cabernet Sauvi­gnon des linken Ufers. Aber auch der Cabernet franc vom rechten Ufer ist von guter Qualität und hat mit Unter­stüt­zung der Merlot ausge­zeich­nete Weine gegeben.

Pierre Lurton, Cheval Blanc, St. Emilion
Pauline Vaut­hier, Château Ausone, St. Emilion
Alex­andre Thien­pont, Vieux Château Certan, Pomerol
Frédéric Faye, Château Figeac, St. Emilion
Mickaël Obert, Château Gazin, Pomerol
François Despagne, Château Grand Corbin-Despagne, St. Emilion
Peter Sisseck, Château Roche­yron, St. Emilion

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