Spa­nien ist nicht nur beim Fuß­ball Euro­pa­meis­ter, son­dern auch bei den Straf­zah­lun­gen für ille­gal ange­legte Wein­berge. Auf der Basis des jüngs­ten Berichts der Gemein­sa­men Agrar­po­li­tik (GAP) der Euro­päi­schen Union for­dert die Brüs­se­ler Kom­mis­sion von Spa­nien 131,3 Mil­lio­nen Euro an Straf­zah­lun­gen für die Anlage von Wein­ber­gen ohne gesetz­li­che Geneh­mi­gung. Das ist deut­lich mehr als ein Drit­tel der gesam­ten euro­päi­schen Straf­zah­lun­gen in die­ser Kate­go­rie (323 Mil­lio­nen Euro). Es fol­gen Ita­lien (98,9 Mil­lio­nen) und Grie­chen­land (21,3 Mil­lio­nen). Bereits im Februar hatte Spa­nien Straf­zah­lun­gen von 54,9 Mil­lio­nen Euro akzep­tie­ren müssen.

Ins­ge­samt sind die Reb­flä­chen in der EU von 2009 auf 2010 jedoch um wei­tere zwei Pro­zent geschrumpft. Grund: Vor allem in den drei gro­ßen Wein­trin­ker­na­tio­nen Frank­reich, Ita­lien, Spa­nien ist der Wein­kon­sum nach den neu­es­ten Erhe­bun­gen der Orga­ni­sa­tion Inter­na­tio­nal du Vin (OIV)rückläufig. In Deutsch­land ist der Wein­kon­sum dage­gen sta­bil geblie­ben, der Schaum­wein­kon­sum sogar leicht gestie­gen. Gesun­ken sind dage­gen die Aus­ga­ben der deut­schen Haus­halte für Wein.

 


 Antworten

(erforderlich)

(erforderlich)