Innovative Onlineshops für Wein (2): Wine in Black

Okt 292012

Wöchent­lich wech­selnde Spit­zen­ge­wächse aus der gan­zen Welt zu attrak­ti­ven Prei­sen – das bie­tet der Shop­ping­club „Wine in Black“. Mit­tels Mobile App sind die Ange­bote des jun­gen Start-ups ab sofort jeder­zeit und über­all zugänglich.

Wine in Black - StartseiteOnline-Shoppingclubs lie­gen im Trend. Über eine Mit­glied­schaft kom­men Kun­den in den Genuss von zeit­lich befris­te­ten, in der Menge limi­tier­ten Ange­bo­ten und Erspar­nis­sen bis zu 40, 50 Prozent.

Was in Sachen Mode schon seit Jah­ren bes­tens funk­tio­niert,  soll auch im Wein­han­del die Schnäpp­chen­jä­ger auf den Plan rufen und für Umsatz sor­gen. „52weine“ und “Wine in Black” machen es vor.

Otto Group investiert

Gegrün­det im Juni 2011, befin­det sich das noch rela­tiv junge Start-up „Wine in Black“ mit Sitz in Berlin-Mitte auf Wachs­tums­kurs. 22 Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt das Unter­neh­men inzwi­schen und hat – wie auch die 52weine GmbH, die mehr­heit­lich zur Burda Direkt Ser­vices gehört – einen finanz­kräf­ti­gen Inves­tor im Rücken: die Otto Group.

„Wine in Black“ funk­tio­niert als geschlos­sene Shop­ping­ge­mein­schaft. Erst nach der Regis­trie­rung sind die Ange­bote und Deals für den User sicht­bar. Das Sor­ti­ment umfasst qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Weine aus aller Welt, die wöchent­lich wech­selnd und men­gen­mä­ßig begrenzt zu einem Preis geor­dert wer­den kön­nen, der in eini­gen Fäl­len deut­lich güns­ti­ger als die Offer­ten ande­rer Online-Weinshops ist.

Premium-Weine und „Entdeckungen“

Wine in Black - AktionenDie von „Wine in Black“ gewähr­ten Rabatte auf Spit­zen­ge­wächse indes sto­ßen nicht über­all in der Wein-Community auf Begeis­te­rung. In ein­schlä­gi­gen Blogs und Foren wird ange­sichts der ver­meint­lich aggres­si­ven Preis­po­li­tik schon mal der Vor­wurf der „Ver­ram­schung“ laut. Doch Win­zer wie Wein­shop dürf­ten gut an die­sen Ange­bots­ak­tio­nen ver­die­nen, die Wein­gü­ter stei­gern ihren Bekannt­heits­grad und spre­chen neue Käu­fer­schich­ten an.

Denn bei lukra­ti­ven Preis­nach­lässe schla­gen auch Kun­den zu, die sich nor­ma­ler­weise keine Premium-Weine und Luxus-Champagner leis­ten wol­len oder kön­nen. Gleich­wohl kommt bei Fla­schen­prei­sen, die im Schnitt zwi­schen zehn und 30 Euro lie­gen (bei Cham­pa­gner auch höher), am Ende schnell ein stol­zes Sümm­chen zusammen.

Für Preis­be­wusste lohnt sich ein Blick in die Kate­go­rie „Ent­de­ckun­gen“: Hier gibt es inter­es­sante Weine für jeden Tag, die zwi­schen 5 und 10 Euro zu haben sind.

Eigene Mobile App

Neu­es­ter Coup von „Wine in Black“ ist die eigene Mobile App, mit der die Ange­bote ab sofort über­all und jeder­zeit zugäng­lich sind. Über das kos­ten­lose Anwen­dungs­pro­gramm kön­nen Kun­den per Smart­phone und Tablet-Computer Weine aus aktu­el­len Aktio­nen kau­fen, Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen abru­fen und Freun­den über Social Media die Pro­dukte empfehlen.

Das Inter­view mit den “Wine in Black”-Geschäftsführern Chris­tian Hoya und Ste­phan Lin­den fin­den Sie auf Seite 2.



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  14 Antworten zu “Innovative Onlineshops für Wein (2): Wine in Black”

  1. Schön, das Sie WiB hier nicht so hoch­ju­beln, wie das andere Blogs gerade tun! Sie haben genau erkannt, daß die Preise nicht gene­rell so güns­tig sind, wie das Por­tal vor­gau­kelt, das sich gerade durch die ver­meint­li­che Geschlos­sen­heit ja einen exclu­si­ven Touch gibt.
    Momen­tan ist z. b. der Fon­todi ‘Flac­cia­nello della Pieve’ für 46,90 ange­bo­ten, der Preis­füh­rer im (nor­ma­len) Web liegt bei 47,50 (Wein­We­ber): Keine nen­nens­werte Dif­fe­renz für den Auf­wand!
    Cool flott und kulant sind die WiB-Jungs aller­dings, wenn man Ihnen das nach­weist: Neu­lich habe ich das getan und prompt haben die ihr Ange­bot um 2 EUR redu­ziert. Erin­nere lei­der nicht mehr den Wein dazu.

  2. wun­der­bar die­ses Weinangebot.

  3. Ich habe mitt­ler­weile schon einige Male das Ange­bot von Wine in Blacvk genutzt und bin bis­her rund um zufrie­den, sowohl was die Qua­li­tät der Weine, das Preis-Leistungs-Verhältnis als auch den Ser­vice betrifft. Das Kon­zept aus regel­mä­ßig wech­seln­dem Ange­bot (sowohl natio­na­ler als auch inter­na­tio­na­ler Weine) in Kom­bi­na­tio­nen mit meist unschlag­ba­ren Prei­sen ver­lei­tet mich immer wie­der dazu neue Weine zu pro­bie­ren. Bei all den Wei­nen wurde ich bis­her noch nicht ent­täuscht. Auch wenn ich kein gro­ßer Fan von allzu blu­mi­gen Beschrei­bun­gen der Weine bin, so hel­fen die Anga­ben auf der Home­page von Wine in Black doch sehr bei der Aus­wahl der Weine, und tat­säch­lich konnte ich zumin­dest große Teile der Beschrei­bun­gen auch in den ver­kos­te­ten Wei­nen wie­der­fin­den. Sehr anspre­chend finde ich auch, dass man Ein­zel­fla­schen ver­schie­de­ner Weine zusam­men­stel­len kann und ab 6 Fla­schen keine Ver­sand­kos­ten anfal­len, wei­tere Fak­to­ren die sehr zu immer neuen Bestel­lun­gen ver­lei­ten. Auch die noch rela­tiv neu ein­ge­führte Glie­de­rung in “Aktio­nen”, “Ent­de­ckun­gen” und “Best­sel­ler” finde ich per­sön­lich sehr anspre­chend, da die Weine in den bei­den letz­ten Kate­go­rien län­ger im Ange­bot sind und größ­ten­teils im Pre­sis­eg­ment um 10€ ange­sie­delt sind, somit also durch­aus all­tags­taug­li­che Weine dar­stel­len. Letz­te­res kann ich (zumin­dest für mei­nen Geld­beu­tel) von den “Aktio­nen” nicht immer behaup­ten, aber auf Grund der sehrt guten Preise pro­biere ich doch immer wie­der ein­mal einen Wein, den ich mir zu nicht redu­zier­ten Prei­sen ver­mut­lich nicht gön­nen würde.
    Auf­grund mei­ner per­sön­li­chen Erfah­run­gen kann ich Wine in Black nur emp­feh­len, ohne deren Ange­bot hätte ich viele Weine die ich jetzt sehr schätze nie ken­nen gelernt. Vor allem sol­che aus Wein­bau­län­dern mit deren Pro­du­zen­ten und Wei­nen ich mich kaum auskenne.

  4. Bin gerade erst auf die Seite auf­merk­sam gewor­den und werde mich hier mal genau umsehen!

  5. Coole Idee die Mobile APP. Stell mir grad so vor: Auf dem Nach­hause Weg so ein Ange­bot für einen güns­ti­gen tol­len Wein, Wochen­ende steht bald vor der Tür, Arbeit nervt…Könnte mal wie­der gepflegt einen Trin­ken. Kurz und knapp gefällt mir.

  6. Als abso­lu­ter Wein­lieb­ha­ber freuen wir uns über Eure Seite. Schwie­rig finde ich bei Online-Anbietern immer, dass man keine “Probe” hat. Viel­leicht fin­det Ihr ja eine Mög­lich­keit, wie man meh­rere Weine auch mal antes­ten kann, antür­lich gegen Bezah­lung. Fände ich klasse!

  7. super Seite und immer was zum ler­nen und ich habe beim lesen natür­lich einen guten Wein vor der Nase

  8. Super HOme­page. Viele inter­es­sante Details . Wei­ter so..

  9. bloße Spie­le­rei, die preise sind meis­tens deut­lich teu­rer, als in ande­ren Shops. Und: dort kann ich jeder­zeit kau­fen. Ent­we­der will ich Wein trin­ken oder Mätz­chen machen

    • Wel­che wären denn die ande­ren Shops? Ich konnte bis­her nur in den wenigs­ten Fäl­len güns­ti­gere Ange­bote fin­den, und wenn dann meist nur bei Abn­hame von min­des­tens 6 od. 12 Flaschen…was mir per­sön­lich, wenn ich einen Wein noch nicht kenne und erst ein­mal tes­ten möchte, doch zuviel ist, vor allem bei den Wei­nen deut­lich über 10€.

      • IIz­wi­schen gibt es oft güns­ti­gere, oder zumin­dest nahezu iden­ti­sche Regel­preise bei ande­ren Anbie­tern. Ein Bei­spiel: Vor kur­zem Billecart-Salmon Rose mit knapp unter 55,- EVP aus­ge­wie­sen und für 49,50 ange­bo­ten. Den Cham­pa­gner gibt es bei den meis­ten Shops ohne Ange­bot für 50,00 €, einige sind dar­un­ter. Und das ist inzwi­schen bei den meis­ten Ange­bo­ten so, wenn güns­ti­ger, dann reden wir meis­tens von kei­nen 10 % mehr. Was aber auch logisch ist, denn kei­ner kann ewig nur Geld umdre­hen, und auch der Otto Kon­zern will irgend­wann mal Ren­dite für seine Investitionen.

  10. Tolle Sei­ten. Das macht rich­tig Lust auf einen guten Wein! Danke!

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