Caro­line Latrive heißt die neue ver­ant­wort­li­che Kel­ler­meis­te­rin im Haus Cham­pa­gne Ayala. Sie folgt damit auf Nico­las Klym, der vor kur­zem den Ruhe­stand ange­tre­ten hat. Er war 35 Jahre lang Ayalas Kel­ler­meis­ter und hat den typi­schen Ayala-Stil kre­iert: leicht, frisch, fines­se­reich, dabei nied­rig dosiert bis hin zum „Brut Nature“.

Mit der 32jährigen Önolo­gin wird zum zwei­ten Mal inner­halb der letz­ten 12 Monate einer Frau die Ver­ant­wor­tung für einen Mar­ken­cham­pa­gner über­tra­gen (im letz­ten Jahr war Flo­riane Eznack zum chef de cave von Cham­pa­gne Jac­quart beru­fen wor­den). Latrive hat ihr Önologie-Examen an der Uni­ver­si­tät Reims abge­legt und danach bei Charles Heid­sieck, Roede­rer, Pal­mer und Bol­lin­ger gear­bei­tet. 2006 trat sie bei Ayala ein. „Ich bin eine sehr bestimmte Per­son“, erklärt sie. „Ich lebe Cham­pa­gner. Ich bade gera­dezu im Champagner-Milieu. Diese Lei­den­schaft habe ich von mei­nem Vater Phil­ippe Benoît geerbt, der selbst bera­ten­der Önologe in der Mon­ta­gne de Reims war und mich schon als Kind oft zu den Win­zern mit­ge­nom­men hat.“

Caro­line Latrive ent­wi­ckelte zusam­men mit dem Jahr­hun­dert­koch Eck­art Wit­zig­mann die „Cuvée Gastronomique“.

 

 


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