Collage Cordula Eich und ihr neues Buch "Super Schoppen Shopper"

Super Schoppen Shopper: die besten Supermarkt-Weine

Soeben erschienen: die dritte Ausgabe von Cordula Eichs „Super Schoppen Shopper“, ein Führer durch den Dschungel der Super­markt­weine. In ihren Bewer­tungen ist die Autorin kompro­misslos, in der Wort­wahl nicht wähle­risch. Manche Weine sind für sie einfach nur „Kacke“. Ab 6. Oktober 2011 bietet Lidl den Führer drei Tage lang in einer Sonder­ak­tion zusammen mit zwei Flaschen Wein an – Cuvées, die die Autorin selbst zusam­men­ge­stellt hat.

Soeben erschienen: die dritte Ausgabe von Cordula Eichs „Super Schoppen Shopper“, ein Führer durch den Dschungel der Super­markt­weine. In ihren Bewer­tungen ist die Autorin kompro­misslos, in der Wort­wahl nicht wähle­risch. Manche Weine sind für sie einfach nur „Kacke“. Ab 6. Oktober 2011 bietet Lidl den Führer drei Tage lang in einer Sonder­ak­tion zusammen mit zwei Flaschen Wein an – Cuvées, die die Autorin selbst zusam­men­ge­stellt hat.

Cordula Eich beschäf­tigt sich mit jenen Weinen, die Edel­wein­trinker nie anfassen würden und die für Fach­händler ein rotes Tuch sind: die Supermarkt-Weine. Super­märkte sind für die Autorin ein „Dschungel“, in den Licht gebracht werden muss. Sie tut es in ihrem Taschen­buch­wein­führer mit dem zungen­bre­che­ri­schen Namen „Super Schoppen Shopper“, der gerade zum dritten Mal erschienen ist und ab Oktober für wohl­feile 11,95 Euro im Buch­handel ange­boten wird.

Die Autorin hat die Sorti­mente von zehn deut­schen Super­märkten und Discoun­tern mit bundes­weitem Fili­al­netz unter die Lupe genommen: Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kauf­land, Lidl, Rewe, Netto, Norma, Penny und Ross­mann.

Es stinkt nach Kacke und schmeckt nach Wasserleiche

Insge­samt 1400 Weine hat sie gekauft, verkostet, bewertet und mit Worten beschrieben – nicht immer schmei­chel­haften: „So schick ange­zogen und dann doch Hunde­kacke am Schuh“, schreibt sie über einen übel­rie­chenden Merlot delle Venezie von Lamberti, den sie bei Edeka gefunden hat. Oder: „Stinkt nach faulem Obst und schmeckt nach ausge­wrun­genem Putz­lappen“ über einen Tempra­nillo aus der Box bei Aldi Nord. Von einem rhein­hes­si­schen Rosé aus der Liter­fla­sche, den Netto anbietet, spricht sie als einer „Wasser­leiche“. Ein Roter vom Balaton in Ungarn, der bei Rewe im Regal stand, nennt sie „ein wider­li­ches, unde­fi­nier­bares Gesöff“.

Auch in den vorher­ge­henden Ausgaben hat Cordula Eich kein Blatt vor den Mund genommen. Vom Preis eines Weins ließ und lässt sie sich nicht beein­flussen, weder zu einem posi­tiven oder nega­tiven Urteil. Der teuerste Wein, den sie erstanden hat (Rosé Brut von Menger-Krug für 12,99 Euro bei Rewe) erhält bei ihr genau dieselbe Null-Bewertung wie der billigste, der ihr unter die Zunge gekommen ist (Domkel­ler­stolz im Tetrapak für 93 Cent bei Kauf­land): „Menger-Krug sollte den Super­märkten verbieten, alte Rest­posten in die Filialen zu stellen …“, begründet sie ihr hartes Urteil.

Eine Antwort zu „Super Schoppen Shopper: die besten Supermarkt-Weine“

  1. ChristophLandwehrs sagt:

    Es hinter­lässt bei mir ein ambi­va­lentes Gefühl, dass die Autorin mit einem der bewer­teten Anbieter eine für Ihren eigenen Vertriebs­er­folg rele­vante Koope­ra­tion eingeht und dass dieser ausge­rechnet auch noch die ersten Plätze in den Bewer­tungen einnimmt.

    Und ob die genannten „Super Schoppen” wirk­lich so „richtig gute Tröpf­chen” sind – das ist aber wirk­lich ziem­liche Ansichts­sache!

    Man muss sich das mal so richtig auf der Zunge zergehen lassen: Die deut­schen Super­märkte und Discounter kommen damit hin, knapp 5 % „gutes Produkt” in einer Produkt­sparte zu verkaufen! In welchem Segment gibt es das noch? (Mit Sicher­heit nicht bei Autos!)

    Eigent­lich hätte das Buch anders heißen müssen …

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