Der Markt für ita­lie­ni­sche Spit­zen­weine boomt. Der Krise des Euro zum Trotz und unbe­ein­druckt von den har­ten Spar­be­schlüs­sen der ita­lie­ni­schen Regie­rung zie­hen die Preise für Barolo und Bru­n­ello stark an. Der Offen­wein­markt für Bru­n­ello di Mon­tal­cino des Jahr­gangs 2007, der am 1. Januar 2012 offi­zi­ell gehan­delt wer­den darf, ist prak­tisch leer­ge­fegt. Der Liter­preis lag zuletzt bei 9 Euro, wie der Bran­chen­dienst wine­news mel­det (bei Hard-Discountern wie Lidl und Aldi Süd wer­den, wie weinkenner.de berich­tete, der­zeit noch Bru­n­ello di Mon­tal­cino des Jahr­gangs 2006 für 11,99 Euro inklu­sive Mehr­wert­steuer ange­bo­ten). Vor zwei Jah­ren, nach dem „Brunellogate“-Skandal, wurde der Liter auf dem Fass­wein­markt noch für unter 5 Euro ange­bo­ten. Ähnlich die Situa­tion beim Barolo. Hier ist der Liter­preis des eben­falls jetzt auf den Markt kom­men­den Jahr­gangs 2007 auf 6 Euro ange­stie­gen – eine Erhö­hung um 25 Pro­zent seit dem Früh­jahr 2011. Der Jahr­gang 2007er gilt in bei­den Anbau­ge­bie­ten als sehr gut bis groß – men­gen­mä­ßig aller­dings knapp. Wein­trin­ker wer­den sich also auf Preis­er­hö­hun­gen ein­stel­len müssen.



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